Geschichten und Nachdenkliches
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Hier, für alle, die einen Hund möchten oder auch schon haben, zum nachdenken und befolgen, die 10 Bitten eines
Hundes an den Menschen
1.
Mein Leben dauert 10 - 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten.
Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.
2.
Gib mir Zeit, zu verstehen, was Du von mir verlangst.
3.
Pflanze Vertrauen in mich, ich lebe davon.
4.
Zürne mir nie lange und sperre mich nicht zur Strafe ein!
Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde - ich habe nur Dich.
5.
Sprich mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe,
so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
6.
Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie.
7.
Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass mein Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen
Deiner Hand zerquetschen könnte, dass ich aber keinen Gebrauch von ihm mache.
8.
Ehe Du mich bei der Arbeit "unwillig" schiltst, "bockig" oder "faul", bedenke:
Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne
ausgesetzt oder habe ich ein verbrauchtes Herz.
9.
Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.
10.
Geh´ jeden schweren Gang mit mir. Sage nie:
"Ich kann so etwas nicht sehen!" oder
"Es soll in meiner Abwesenheit geschehen!".
Alles ist leichter für mich mit Dir.
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Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.
Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.
Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muß,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.
Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.
Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.
Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!
Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.
Dein Gesicht wird wieder und von ihm geküßt,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.
Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...
(Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung aus dem Amerikanischen von Carmen Stäbler)
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um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch' ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im tröstenden Arm.
Und wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.
(aus "Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden", Elli H.Radinger)
ZUM IN DIE WELT SCHREIEN!
Die Tierärztin Nina Schöllhorn versuchte mit dem Folgenden ihre Gefühle und das Erlebte über den sinnlosen Tod von Hunden zu verarbeiten und hat ihre Gedanken nieder geschrieben.
Da ich meine, dass dies JEDER lesen sollte, bat ich sie, dies veröffentlichen zu dürfen:
PERRERA
180 Hunde. 180 Gesichter hinter Gittern. Jedes eine Persönlichkeit, mit einer Geschichte. Hier nur eine Nummer mit einem Datum, dem Todestag, nach 21 Tagen. Die meisten reinrassig, viele noch jung.
Dalmatiner, Retriever, Shi Zus, Jack Russels, Setter, Pointer. Angeschafft aus einer Laune heraus, völlig unüberlegt. Nichts ahnend, welche Bedürfnisse diese Rasse oder überhaupt das Tier Hund hat. Spontankäufe aus Tierhandlungen oder von Märkten, waren sie doch so niedlich. Jetzt aber plötzlich viel zu groß geworden, oder zu laut, zu teuer. Jedenfalls gar nicht mehr süß, sondern einfach nur lästig.
Abgeschoben, ohne Skrupel. Cocker Spaniel, einer nach dem anderen, waren bis vor Kurzem noch in Mode.
Sie scheinen den Ernst ihrer Lage zu spüren. Verzweifelt drängen sich Pfoten und Nasen durch die Gitter. Wissen Sie, dass es gilt Aufmerksamkeit zu erlangen, um diesem Schicksal zu entkommen?
Manche bellen aufgeregt, andere winseln leise, sich verzweifelt ans Gitter drängend. Andere fixieren Dich mit starrem Blick. Wieder andere, sehr ängstlich, verstecken sich im Innenbereich und haben somit verloren.
Wer nicht gesehen wird, hat keine Chance auf Adoption. Andere regungslos, stehen den Kopf an die Wand gedrückt- was für ein Leben mögen sie geführt haben? Nur die kleinsten Welpen tollen unbekümmert miteinander, nichts ahnend in was für eine Welt geboren. Alte Schäferhunde, große schwarze Hunde, Jagdhunde völlig heruntergekommen- sie alle ohne jede Chance
. Eine Pitbullhündin mit gefährlich wirkendem Stachelhalsband. Ihr Blick ist jedoch weich und wissend. Kaum scheint sie zu atmen.
Die alte Golden Retrieverhündin, zur Gebärmaschine missbraucht, nun völlig ausgelaugt, mit hängendem Gesäuge, dreht sie sich im Kreis, nach jahrelanger Zwingerhaltung in Einsamkeit, die Welpen stets viel zu früh entrissen.
Katzen, gehalten auf nacktem Beton, ohne Decke und Katzenklo, entwürdigend. Familien schlendern durch die Gänge, die Blicke stets nur auf die Welpen gerichtet, sind sie doch so niedlich. Doch wie lange? Manches Mal öffnet sich eine Tür, der Glückliche wird herausgezerrt. Dann jedoch, 12.30, die Tore schließen.
Für acht Hunde war heute der letzte Tag. Keine Interessenten, keine Adoption.
Auch ihre Türen öffnen sich, doch sie haben einen anderen Weg vor sich.
Einen ohne Wiederkehr.
Auch ich verlasse das Gelände. Mein Kopf ist leer und gleichzeitig voller Hundegesichter. Fühle mich verantwortlich für jeden von ihnen. Habe ich die Verantwortung zu tragen, die andere von sich weisen?
Fühle mich schuldig, schuldig nicht einzugreifen in diese Maschinerie des Tötens.
Doch ein Mensch alleine, angesichts eines Heeres an gedankenloser Egoisten. Machtlos? Schäme mich Teil dieser Menschheit zu sein. Noch Stunden, noch Tage später dröhnt das Gebell in meinem Kopf. Sehe ich die Augen vor mir. Für mich keine Nummern, sondern Lebewesen, einzigartig. Wer von ihnen ist noch am Leben? Ich weiß es nicht. Gedanken die zermürben und doch nichts zu ändern vermögen. Mit freundlicher Genehmigung von Nina Schöllhorn, Tierärztin
www.legaproanimale.de
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